Teil 3: SSL-Zertifikate und Zertifizierungsstellen

Gepostet am 23.03.2017 in News

Teil 3: SSL-Zertifikate und Zertifizierungsstellen – Worauf muss ich bei der Wahl achten?

In Teil 1 unserer Serie „SSL-Zertifikate und Zertifizierungsstellen“  ging es um darum, wofür Sie ein SSL-Zertifikat benötigen. (hier können Sie den Beitrag noch einmal lesen) In Teil 2 haben wir uns den Ablauf zwischen den Zertifizierungsstellen im Webbrowser und die unterschiedlichen Qualitäten der SSL-Zertifikate angeschaut. (diesen Artikel finden Sie hier) Heute geht es um Ihre Vorteile mit einem höherwertigen Zertifikat, jedoch klären wir auch die Frage, wann Sie auf einen teuren Identifizierungsprozess verzichten können.

Was ist Ihr Vorteil, in ein qualitativ hochwertiges SSL-Zertifikat zu investieren?

Das kommt ganz auf den Einsatzzweck an. In den seltensten Fällen benötigen Sie einen persönlichen Besuch eines Zertifizierers. Diese Identifikation nehmen zumeist Banken vor, welche sich Ihre Zertifikate viel kosten lassen. Jedoch gilt für alle SSL-Zertifikate, welche bei gängigen Browsern gelistet sind: Die Browser unterstützen bekannte Zertifizierer, indem Sie bei Aufruf Ihrer Webseite von einer Warnung an den Besucher absehen; den Adresstext oder gar die ganze Adresszeile im Browser grün färben und so die Sicherheit Ihrer Seite deutlich machen.

(c) Cindy Forker

SSL-Zertifikat (Anzeige in der Broswerzeile)

 

Weiterhin gibt es Trust-Siegel welche Ihren Kunden zusätzlich Sicherheit über die Qualität des verwendeten Zertifikats und damit Ihrer Identität geben.

SSL-Zertifikat – Details – (c) Cindy Forker

Unser Fazit:

Sind Sie Onlineshop-Betreiber, empfehlen wir Ihnen ein Zertifikat mit Trust-Siegel. Das schafft Vertrauen bei Ihrem Kunden. Es ist Ihre Chance, aktiv zu zeigen, wie wertvoll Ihnen der Wunsch Ihrer Besucher ist, genau mit Ihnen zu kommunizieren. Betreiben Sie eine Firmenwebseite, dann können Sie auf ein Zertifikat mit Trustlogo wahrscheinlich verzichten, hier sollte das Zertifikat einer bekannten Zertifizierungsstelle ausreichen. Wenn es um interne Abläufe geht, beispielsweise wenn Ihre eigenen Mitarbeiter auf Ihren eigenen Mailserver zugreifen sollen, reicht ein selber ausgestelltes SSL-Zertifikat oft aus, schließlich wissen Sie ja am besten wer Sie sind.

Nun können Sie entscheiden, welches SSL-Zertifikat für Sie und Ihren Einsatzzweck geeignet ist, aber auch bei der Wahl einer Zertifizierungsstelle gilt zu guter Letzt immer: „Darum prüfe, wer sich bindet“ – neulich hat ein chinesischer Konzern zwei namhafte Zertifizierer gekauft, was darin endete, dass mehrere große Browseranbieter den Zertifikaten das Vertrauen entzogen und nun Zertifikatswarnungen liefern. Hier gilt es schnell Abhilfe zu schaffen und seinen Besuchern, durch einen Wechsel, wieder die gewohnte Nutzererfahrung zu liefern.

Haben Sie weitere Fragen zum Thema SSL-Zertifikate und Zertifizierungsstellen, dann kommen Sie gern auf uns zu.

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