Was können Sie tun um sich vor Outbound Spam zu schützen?

Gepostet am 06.04.2017 in News

absichtlicher Newsletter oder doch Outbound Spam

Was ist Outbound Spam?

Sich nur vor eingehendem Spam zu schützen ist heut leider nicht mehr genug. Immer öfter werden Anwender PCs oder Firmennetzwerke zum Versand unbeliebter Werbemails, sog. Outbound Spam, verwendet. Eingeschleuste Trojaner nutzen Ihre vorhandene Infrastruktur zum Massenversand von Werbemails. In nicht wenigen Fällen führt dies dazu das ganze IP-Adressbereiche auf Blacklists landen, welche zur Spam-Abwehr von vielen Anbietern verwendet werden. In Folge dessen können Ihre geschäftlichen E-Mails ebenfalls nicht mehr zugestellt werden. Wie Sie sich vor Outbound-Spam schützen und warum es auch hierbei wichtig ist, mit einem flexiblen Internet-Service-Provider zu arbeiten, möchten wir Ihnen heute erklären.

Der Briefkasten

Ihr Postfach ist der erste Schritt bei dem wir beginnen können. Viele Methoden, welche an Ihrem Postfach ansetzen, nutzen vorhandene Spam-Filter und kehren diese einfach um. Beim Mailversand prüft der Filter den Mailinhalt und kann bei Bedarf den Versand des Outbound Spams verhindern.

Leider sind die meisten dieser Filter auf den Erhalt von Mails aus unbekannter Quelle ausgelegt, diese Situation haben wir bei Outbound Spam oft nicht. Weiterhin bieten Sie bei dieser Methode den Spamversendern eine gute Gelegenheit ihre Mails zu perfektionieren. Denn was Ihr vorhandener Spam-Filter nicht erkennt, wird auch von vielen anderen nicht erkannt.

Die Post / Der Postbote

Wie bereits in unserem letzten Beitrag zur Vermeidung von Spam im Posteingang (hier lesen), vergleichen wir auch heute wieder Ihren Internet-Service-Provider mit der Post bzw. dem Postboten Ihres Vertrauens. Dieser kennt die übliche Anzahl an Mails die Sie versenden, entweder durch Absprachen oder längere Zusammenarbeit. Bei ungewöhnlich hohen Abweichungen kann und sollte er aktiv werden und Nachfragen ob die ganzen Mails wirklich gewollt sind. Sie können sich mit einigen ISPs auch auf eine maximale Anzahl an Mails einigen, die er ohne weitere Prüfung versenden darf. Die einzige Hürde entsteht, wenn Sie selbst einen Newsletter an eine große Kundengruppe versenden, hier kann auch der ISP nicht nach Inhalten unterscheiden. Suchen Sie sich in solchen Fällen am besten einen flexiblen Dienstleister, der mit Ihnen gemeinsam ein Konzept entwickelt.

Haben Sie weitere Fragen zum Thema Outbound Spam, dann kommen Sie gern auf uns zu.

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